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Bericht Seppenrade

Regen trommelte die Begleitmusik

Rund 1200 Besucher hatten zum Konzert der „Klostertaler“ den Weg in den Rosengarten gefunden. Der Funke der Begeisterung sprang schnell ĂŒber:

-hh- Seppenrade. Der Heimatverein Seppenrade auf anderen Wegen: Erstmalig wurde das Traditionsfest in neuer Form prĂ€sentiert: Anstelle eines Meeres aus Lichtern und Lampions luden Vorsitzender Josef Große Entrup und seine Mitstreiter am Sonntagabend zu einem besonderen Freiluftkonzert ein. Die österreichische Gruppe „Die Klostertaler“ lockte Freunde fetziger Volksmusik auf die Wiese am Heimathaus.
Beeindruckt war Josef Große Entrup ĂŒber den Aufwand, der im Vorfeld betrieben werden muss. Wen wundert's, immerhin ist die Band mit einem kompletten Sattelzug ins Rosendorf gekommen, um ihren Fans ein perfektes BĂŒhnenprogramm bieten zu können. „Am Freitag haben wir zu Neunt gut sieben Stunden lang mitgeholfen, die BĂŒhne aufzubauen“, nannte der Heimatvereinsvorsitzende einen Baustein der intensiven Vorbereitungsarbeiten.
Je nĂ€her der vermeintliche Höhepunkt des Rosenfestes kam, desto nervöser wurde Große Entrup. „Hoffentlich nehmen die Besucher die VerĂ€nderungen an, schließlich haben wir gut 20 Jahre Jahre lang auf das Konzept mit Licht, Lampions und Romantik gesetzt“, so Große Entrup.

Den Besuchern blieben diese Sorgen verborgen. Kaum starteten die Österreicher mit ihrem gut dreistĂŒndigen Programm, da sprang der Funke der Begeisterung schon ĂŒber. „Die MĂŒnsterlĂ€nder sind die Brasilianer Europas“, lobte Frontmann Markus Wolfahrt sein Publikum, das trotz der Regenschauer begeistert mitsang und vor der BĂŒhne tanzte.
Eigens fĂŒr diesen Abend ist Marga aus dem eidgenössischen Schaffhausen gekommen, nur um ihren Idolen nahe sein zu können. KĂŒsschen hier, KĂŒsschen da, kaum hatte sie in der Menge die Mitglieder der anderen europĂ€ischen Fangemeinde gesehen, gab's eine herzliche BegrĂŒĂŸung. „Die Fanclubs sind schon eine große Familie“, beschreibt Henry aus Duisburg die Szene, „jeder kennt jeden“. Sagt's und winkt im gleichen Augenblick Annike zu, die mal eben aus dem niederlĂ€ndischen Assen nach Seppenrade gefahren ist – zwei Mal zweieinhalb Stunden Fahrt, nur um wieder einmal ihrer Gruppe nahe sein zu können. Neben ihr stehen ihre Bekannten aus ThĂŒringen, Hessen und Schleswig-Holstein. Gemeinsam mit seiner Freundin Tanja, hatte Henry bereits das aktuelle Konzert der „Klostertaler“ am vorigen Freitag besucht. Ist das denn nicht langweilig, stĂ€ndig das gleiche Repertoire zu sehen und zu hören? „Nein, ĂŒberhaupt nicht“, wehrt der Fan vehement ab. „Das BĂŒhnenprogramm variiert doch stĂ€ndig. Außerdem ĂŒberlegen wir uns ebenfalls, wie wir unsere Band ĂŒberraschen können . . .“ Heute Abend sind Lebkuchenherzen dran, die urplötzlich aus zwei Tragetaschen gezaubert werden. Andere wiederum nutzten die Gunst der Stunde und deckten sich vor dem Rosengarten noch schnell mit Luftballons ein, die munter im Regen mitschunkelten. Allerdings nur bis 23 Uhr. Da schĂŒttete es wie aus KĂŒbeln, sodass die Party mit den Klostertalern eine halbe Stunde frĂŒher als geplant beendet wurde